Hallo,
M$ sollen mal geäußert haben, daß deren Betriebssysteme keine Zeitbomben beinhalten.
Für einen privaten offline betriebenen Rechner zwingt einen meines Erachtens mal erst überhaupt nichts zur Verwendung eines bestimmten Betriebssystems.
Wird der Rechner online betrieben sieht die Sache anders aus. Wird der Rechner infiziert, sei es im Rahmen fehlender Sicherheitspatches oder durch eines nicht verfügbaren Virenschutzes geht man nicht nur selber die Gefahr ein, sondern man kann auch andere gefährden, wenn zum Beispiel die Infektion per eMail weitergetragen wird. Das sollte man im Auge halten.
Will man dagegen sowas wie Online-Banking machen wird einem der Hahn abgedreht, wenn man nicht ein unterstütztes Betriebssystem verwendet.
Ich mochte schon W10 nicht, allein wegen der andauernden Hintergrund-Kommunikation mit dem Internet, ohne daß man am Rechner auch nur eine Taste berührt.
Das tritt mit W11 in Potenz auf und wenn man dann noch liest, was so "Features" wie Recall angeblich machen, krieg ich einen Kotzreiz.
Dazu kommen die ständigen Meldungen von Edge über dessen Aktualisierungen und der Fakt, daß sich Edge sich kaum meinen Erfordernissen entsprechend (halt die Klappe und vergiß immer alles) anpassen läßt - geschweige der Möglichkeit, alle KI-Komponenten komplett und dauerhaft sowohl für Windows als auch für Edge dauerhaft zu deinstallieren (und nicht nur die Anzeige der Buttons zu entfernen).
Auch Firefox tanzt bei der nicht entfernbaren KI-Integration mit aber ich sehe schon ein, da es bei der Menschheit schon mit der natürlichen Intelligenz zunehmend nicht funktioniert muß da Ersatz her, und der Ersatz lautet halt Künstliche Intelligenz.
Was will man machen, wenn man zu W11 genötigt wird, zum Beispiel durch eine gewisse Spieleplattform mit "Dampf", die auch schon W7 abgewürgt haben, weil die deren Software auf Komponenten umgestellt haben, die in W7 nicht vorhanden sind? Die Spiele, die nur W7 oder WXP erfordern würden schon weiter mit diesen OS laufen ... Sowas und nicht zuletzt der Kontenverkauf von Mojang an M$ küßt doch M$ den Popo.
Ich habe mein Mojang-Konto nicht auf Microsoft umgestellt und kann somit das damals gekaufte Minecraft nicht mehr spielen.
Was machen die Leute, die hunderte oder tausende von Euros für Spiele bei der Spielepalttform mit "Dampf" ausgegeben haben, aber die nicht wenn demnächst gefordert auf W11 wechseln wollen?
Die Kohle in die Tonne kloppen und nie wieder die Spiele spielen? Gott sei Dank laufen die ja nur mit der Anmeldung bei der Plattform ...
Was will man machen, um sich mit W11 sicher zu FÜHLEN? Einen Rechner mit einem Prozessor kaufen, der keine KI-Kerne hat, Edge deinstallieren, Copilot entfernen (ich nenn das mal nicht deinstallieren, weil solche Apps (noch so ein Wort, was unter Windows meines Erachtens überhaupt nichts zu suchen hat) pro Benutzer vorhanden oder nicht vorhanden sind. Die ganze vorinstallierte Sch*ß wie Office 365 in 26 Sprachen entfernen (jede Sprache einzeln) und noch so 20 MS Apps, deren Namen ein Euphemismus für deren Funktion ist? Und dann einen von zwei verfügbaren Browsern, deren Hersteller sich von KI-Integration distanzieren installieren?
Wieviel Hardware wird eigentlich durch aufgenötigte neue Betriebssysteme vorzeitig entsorgt? Das ist für den Verbraucher nicht ökonomisch und für die Umwelt nicht ökologisch. Aber es gibt ja auch Leute, die sich alle 3 Monate das neueste Handy anschaffen...
Niemand ist gezwungen, meine hier dargestellten Ansichten zu teilen, also bitte keine zerfleischenden Haßtiraden.
Mit ist bewußt, daß das Maß an Meinungsfreiheit proportional zum Entsprechen der Mainstream-Meinung ist.
APE als mein Emulator für Diskettenlaufwerke funktioniert auf jeden Fall weiterhin prima auf einem nicht (mehr) aktuellen OS.
Und für meinen GALEP-4 müßte man überhaupt mal erst einen neuen Rechner mit nativem Parallelport bekommen.
Jede Info, die zu Hause auf meinem Rechner liegt habe ich unterwegs nicht verfügbar. Jede Info, die im Netz liegt finde ich nicht wieder, wenn ich sie benötige.